Spendenaktion
für den
Ulmenhof

Zuletzt haben wir euch von unserer grandiosen und „erfolgreichen“ Spendensammelaktion für Ukraine-Flüchtlinge berichtet.

Nur noch einmal kurz zur Erinnerung:

Beim so genannten Leuchtfeuer am 27.03.  haben die Jugend und die Konfis einen gemütlichen Nachmittag auf dem Gelände der Gemeinde HH-Nord für den gesamten Bezirk gestaltet und dabei viele Leckereien verteilt (z.B. Crépes, Waffeln und Currywurst).

Es war ein richtig schöner Nachmittag, bei dem Begegnung und Gemeinschaft nach zwei Jahren Corona-Pause im Vordergrund standen. Zudem wurden Spendenboxen für Ukraine-Flüchtlinge aufgestellt, die reichlich gefüllt wurden – an dieser Stelle noch einmal:

Vielen Dank allen Spendern und Helfern! Das war großartig!

Viele haben sich (zu Recht) gefragt, was mit dem vielen Geld passiert. Diese Frage wollen wir natürlich nicht unbeantwortet lassen.

Das Geld ging zu 100% an den Ulmenhof in Kisdorf. Der Ulmenhof ist ein altes Schullandheim, welches in den 50er Jahren erbaut wurde. Seit einigen Jahren ist unser Jugendbetreuer Ralf Titze aus Kaltenkirchen Besitzer des Ulmenhofs. Der Ulmenhof war schon in den vergangenen Jahrzehnten Anlaufpunkt für Schulklassen aus Russland und der Ukraine. Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Flüchtlingswelle wurden alte Kontakte über Hilfsorganisationen hergestellt, woraufhin viele Kriegsflüchtlinge auf dem Ulmenhof aufgenommen werden konnten. Zum aktuellen Zeitpunkt leben 23 Frauen und Kinder aus der Ukraine dort. Außerdem ist noch eine 6-köpfige Familie aus Afghanistan auf dem Ulmenhof untergebracht.

Da die laufenden Kosten für Strom, Wasser, Energie, Schulfahrdienste, etc. bei Weitem nicht durch die behördlichen Mittel gedeckt werden, haben wir uns als Jugendbetreuer dazu entschieden, die gesammelten Spenden an Ralf Titze und den Ulmenhof zu übergeben. Außerdem konnte durch die Spenden ein Auto mit sieben Sitzen für den Ulmenhof beschafft werden, mit dem die Kinder zur Schule gebracht oder auch mal ein Ausflug ermöglicht werden kann.

Ralf Titze war zunächst sprachlos, ist sehr dankbar und einfach nur begeistert von der Hilfs- und Spendenbereitschaft im Bezirk!

Wir freuen uns, dass wir einen kleinen Teil dazu beitragen konnten, einigen Frauen und Kindern ein (hoffentlich nur vorübergehendes) Zuhause zu ermöglichen.