Unter die Arme greifen

Wenn jemand seine Hände oder Arme nicht sinken lassen möchte, wird Unterstützung benötigt. Und wie kann das geschehen? Indem ihm oder ihr "Unter die Arme gegriffen" wird. So lautet auch das Motto dieses Jugendgottesdienstes.

Das Bibelwort für diesen Gottesdienst ist in der 2. Chronik 15, Vers 7 zu finden: "Ihr aber, seid getrost und lasst eure Hände nicht sinken; denn euer Werk hat seinen Lohn".

Priester Benny Eisenblätter:
Zu Beginn wies er auf die schwere Zeit hin, die wir in den letzten 3 Jahren hatten und dass wir alle Gründe hätten, nicht zur Kirche zu kommen. Ein Grund wäre, dass das Leben zeigen kann, dass es Gott nicht geben kann. „Egal ob man 1g oder 1kg Glauben hat, man kann es in den Glauben legen“: so Priester Eisenblätter. Er sagt, dass wir uns jemanden suchen müssen, der uns unter die Arme greift und selbst anderen Menschen unter die Arme greifen und helfen. Als Beispiel bittet er Johannes Beatus nach vorne und zeigt, wie er ihm unter die Arme greift. Daraufhin sagt dieser: „Das ist ganz schön intim“. Wir müssen uns jemanden suchen, dem wir vertrauen, der weiß wie er mir helfen kann. Dann erklärt er, dass es besser ist, wenn mehr Priester predigen, da so die Chance besteht, dass jeder etwas ganz persönliches mitnehmen kann.

Jugendpriester Rembert Bölkow:
Er sagte, er habe sich gefreut der erste zu sein, da er der einzige ist, der während der Musik den Geschwistern in die Augen gucken kann. Außerdem sagte er, dass jeder etwas kann, jeder seine Stärke hat und so können wir uns gegenseitig unter die Arme greifen.

Priester Sönke Gimmerthal:
Er begann mit den Worten: „sharing is caring“. Er sagte, dass es gut tut, wenn man über Schwächen redet, ohne dass jemand einen belächelt. „Jesus möchte dich reich machen und dass du, wenn du aus dem Gottesdienst kommst das Gefühl hast, Berge versetzen zu können“: meinte er darauf.

PriesterTobias Pannenberg:
Priester Pannenberg fing mit der Predigt an, in dem er sagte, dass die Jugend die Zukunft der Kirche ist. „Urvertrauen ist nicht immer da“: meinte er. Er erzählte von einem Spruch, den er gehört hatte: „Wenn du nicht hundert füttern kannst, dann füttere einen“.

Priester Johannes Beatus:
„Lege deine Sorgen nieder“: sagte er am Anfang. Er erzählte er habe eine Studie gelesen dessen Überschrift „Die Jugend in der Dauerkriese“: lautete. 70% davon sind große Themen, wie z.B. Krieg, Corona, Klimawandel etc. „Lege deine Sorgen nieder“: war seine Antwort. Man kann nicht sagen: „Gib nicht auf“. Die Überschrift ist: „Wir geben nicht auf“. „Wir sind eine Gemeinschaft“.

Priester Benny Eisenblätter: „Er ist für dich gestorben“. „Mein Leib, mein Blut habe ich für dich gegeben“ führte er fort. Um zu verdeutlichen, dass wir nicht allein sind und uns immer helfen lassen können, erzählte er der Gemeinde noch eine Geschichte über einen Elefanten, der aufgegeben hatte zu kämpfen. Mit den Worten „Du bist nicht alleine, auch wenn es so aussieht“ beendete er den Gottesdienst.