Jugendgottesdienst an Bord der Flussschifferkirche

Im Mai 2019 hat sich die Jugend Hamburg-Nord in der Flussschifferkirche Hamburg getroffen. Ein schon 55 Jahre alter Weserküstenleichter wurde zum schwimmenden Gotteshaus umgebaut und im Advent 1952 zur Kirche geweiht. Heute erhält ein Förderverein die schwimmende Kirche für die Stadt Hamburg, ihre Bürger und den Hamburger Hafen.

 

Unser Bezirksevangelist Carsten Schlomsky diente mit dem Bibelwort

„Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Liebe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.“ (Philipper 3; 20, 21).

 

Dabei wurde auch deutlich, dass wir selbstverständlich heute mit beiden Beinen in unserem irdischen Leben stehen. Gerade junge Menschen stehen vor besonderen Herausforderungen. Sie möchten ihr Leben gestalten, Erfolg haben, eine Partnerschaft aufbauen und vieles mehr.

Aber was bedeutet „irdisch gesinnt zu sein“? Die aktiv an die Jugend gerichtete Frage führte zu Antworten wie

  • sich nur auf das Weltliche konzentrieren (Lebensunterhalt usw.);
  • die Balance zwischen Göttlichem und Irdischem außer Acht zu lassen;
  • die Aussage des Kornbauern: das reicht, mehr brauche ich nicht;
  • davon auszugehen, dass mit dem Tod alles vorbei ist.

 

Eine nur etwas andere Sicht kann dabei schon vieles verändern:

  • ich verhalte mich anders, wenn ich an ein danach glaube;
  • ich kann auch Spaß haben, ohne damit einem anderen weh zu tun.

 

Was tust du dafür, um Balance und Gleichgewicht zu erreichen?

Ein Gottesdienst dient zum Nachdenken: mit Christus verliert man nicht, sondern gewinnt man nur!

 

Beim Mitdienen unseres Bezirksjugendbeauftragten David Obernauer kam die Vorbereitung auf das Glaubensziel zur Sprache. Kennst du dein Ziel? Schon unser Stammapostel gab den Hinweis: Setzen wir uns doch Etappenziele. Wie wäre es, mal nach und nach immer einen Teil der Offenbarung in Bibel zu lesen?

Schaut man dabei auf den Sport, wie die Tour de France, gibt es immer ein Team von Fahrern, in dem man mal die Führungsposition übernimmt, aber auch einfach mal im Windschatten hinterherfahren und sich etwas ausruhen kann.

 

Etwas ungewohnt war das Beten des Vaterunsers, das gemäß der Tradition der Flussschifferkirche mit Glockengeläut begleitet wurde.

 

Ein ganz herzliches Dankeschön gab es an Brit Gardemeier, die noch einmal fast alle zum Mitsingen motiviert hat, jetzt aber nach beinahe neun Jahren als Bezirksjugendchorleiterin „von Bord geht“.