Unterwegs mit Gott...und ER schenkt heute schon so viel!

Jugendtag in Rendsburg-Büdelsdorf mit Apostel Falk

Viele Jugendliche aus dem Apostelbereich von Uli Falk versammelten sich am 24. September 2017 zu einem Jugendtag in Rendsburg-Büdelsdorf.

Das Bibelwort für diesen Jugendgottesdienst ist Philipper 4,4:

„Freuet Euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“

Der Jugendchor sang zu Beginn das Lied „Unterwegs mit Gott“.
Der Text dazu wurde von Gottfried Heinzmann verfasst und als Grundlage dafür, dienten Worte aus Hebräer 13,14. Dieses Lied wurde als melodische Variation für die Jahreslosung 2013 der christlichen Kirchen gesungen.

„Freude lässt sich nicht befehlen.“
 So lautete einer der ersten Sätze, die Apostel Falk an alle Anwesenden nach dem Lied der Sänger richtete.

Weiter führte er dazu folgende Gedanken aus:
Jeder hat seine eigene Lebenssituation. Da ist jemand gerade frisch verliebt und schwebt auf Wolke sieben. Der Nächste steckt mitten im Stress, weil es in der Schule, im Studium oder auf der Arbeit überhaupt nicht gut läuft.
Es gibt die Situation, wo jemand traurig, so richtig tief traurig ist. Die Frage stellt sich: Wie soll alles weitergehen, es ist doch aussichtslos.
Dann kommt dieses vorgelesene Textwort schon beinahe im Befehlston rüber – Freu Dich!
So einfach ist das aber nicht – oder doch?

Das Lied, welches die Sänger gesungen haben, beschreibt unser Leben mit Gott. Wir alle sind unterwegs mit IHM. In allen Situationen ist er dabei. ER ist mittendrin. In der Gegenwart – im Hier und Jetzt. Gott holt uns dort ab, wo wir gerade stehen. Lassen wir es auch zu.

Die Begriffe Glaube, Liebe und Hoffnung sind keine Worthülsen, sondern Dinge, die unser Leben ausmachen. Wenn diese Dinge tief in uns verankert sind, lösen sie auch in schlimmen Situationen Freude aus. Diese kann auch ganz still sein, ohne dass sie von anderen wahrgenommen wird.

Ein Gottesdienst, so sagte der Apostel weiter, dient auch als Ressourcenquelle. Er kann uns verändern, weil wir die grenzenlose Liebe unseres Gottes kennenlernen und auch an uns selber erleben.

Geben wir diese Liebe an Andere weiter. Seien wir dabei „grenzüberschreitend“ und gönnen wir sie wirklich Jedem – das wird bei uns Freude auslösen.


Bischof Dirk Hiddessen aus Hannover stellte in seinem Predigtbeitrag folgende Frage:
„Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass ich mich freue?“
Sind es die Eltern, Freunde, Umgebung, das tolle Auto, das schöne Wetter, viel Geld…

Ich selber bin dafür verantwortlich, ob ich mich freuen möchte oder nicht. Es kommt auf meinen Blickwinkel auf gewisse Dinge an.
Sehr deutlich machte Bischof Hiddessen klar, dass es Lebenssituationen bzw. Krankheiten gibt, da kann man sich nicht freuen. Er erwähnte das Krankheitsbild der Depression, wo eine fachärztliche Betreuung dringend angeraten ist.

Priester Björn Renz gab den jungen Christen einen ganz besonderen Rat: „Beweg dich!“
Es kann ja die Frage aufkommen, mit welchen Gaben man denn anderen dienen könnte:
Musizieren und Singen ist nicht so gut, der grüne Daumen für Gartenarbeit ist ebenfalls nicht vorhanden. Was nun?

„Bewege dich, sei unterwegs mit deinem Gott. ER hat die Liebe in dich ausgegossen und deine Seele ist voll damit. Wenn du losläufst schwappt die Liebe über, wie bei einem Glas, was randvoll mit Wasser gefüllt ist. Damit dienst du anderen, ohne dass du es groß merkst.“

Zur Vorbereitung auf das heilige Abendmahl schilderte Apostel Falk eine Situation, die er häufig an Flughäfen beobachtet:
„Wer in ein Flugzeug einsteigt, tut das, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. In vielen Fällen handelt es sich um ein schönes Urlaubsziel, worauf sich jeder freut.
Im Bereich der Sicherheitskontrolle werden die Gepäckstücke auf Gegenstände untersucht, die nicht in einen Flieger mitgenommen werden dürfen.
Dabei wird der eine oder andere Koffer geöffnet und Gegenstände herausgenommen. Das führt mitunter zu heftigen Diskussionen und es wird geradezu darum gekämpft, diese Gegenstände im Koffer zu belassen.

Der Apostel fragte:
„Was befindet sich im Koffer, den wir bei unserer Reise zu unserem Glaubensziel mit dabei haben? Sind es vielleicht Dinge wie Groll, Neid, Ärger oder sogar Hass? Das sind alles Dinge die nichts im Koffer zu suchen haben. Diskutieren wir mit Gott, um diese Gegenstände behalten zu können?
Wir bekommen in jedem Gottesdienst die Ansage vom „Bodenpersonal Gottes“ den Koffer zu öffnen, diese Dinge zu entfernen um dann leichter und befreiter abzuheben. Wenn wir diese Sicherheitsanweisungen beachten, können wir die grenzenlose Vergebung unserer Sünden erleben.

Nach dem Gottesdienst gab es viele Möglichkeiten sich auszutauschen, und an Spielen teilzunehmen.