Du bist nicht allein! - Einschulungsgottesdienst in HH-Eppendorf

"Du bist nicht alleine!"

Am 3.September fand in der Gemeinde Hamburg-Eppendorf ein Gottesdienst für alle Kinder des Bezirkes statt.

Im Mittelpunkt standen ca. 20 junge Christen, die in den nächsten Tagen ihren ersten Schultag erleben werden.

Als Grundlage für diesen besonderen Gottesdienst zur Einschulung dienten die Worte aus Matthäus 18; Vers 1-3:

„ Jesus rief ein Kind zu sich und sprach: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“

Zu Beginn sang die Gemeinde gemeinsam aus dem Kinderliederbuch „Stimmt mit ein“ das Lied:
„Der Gottesdienst soll fröhlich sein“.

Das war er auch, denn zwischen den anwesenden Kindern und dem Bezirksältesten Göller fand ein fröhliches Frage- und Antwortspiel statt:

„ Warum geht man eigentlich in die Schule?“ Die Antworten kamen postwendend.
Um Sprachen, Mathematik, Lesen und Schreiben aber auch  Kunst zu lernen. Eine Antwort regte wirklich zum Schmunzeln an: „ Ich freue mich auf die Schule, weil  ich da Pausen machen kann!“

Der Bezirksälteste erzählte vom Stammapostel Schneider, der nach einem ebensolchen Gottesdienst die anwesenden Kinder darauf hinwies, dass sie in der Schule auch zeigen könnten das Jesus ihnen nicht unbekannt ist.

„Wie könnte man in der Schule zeigen, dass wir den Herrn Jesus kennen?“, so die Frage des Ältesten an die Kinder.
Hier kamen die Antworten nicht ganz so spontan, aber sie wurden nach und nach gefunden:

„Weniger streiten und nett zum Lehrer sein.“
„Wenn ich jemandem helfe, dann zeige ich auch das ich Jesus kenne.“

Während des Gottesdienstes wurde ein Interview gezeigt, wo Kindern vier Fragen gestellt wurden.

Eine der Fragen lautete: „ Wie kommen wir in den Himmel?“

Nach einigen Momenten des Nachdenkens wurde diese beantwortet:
„… wenn ich gestorben bin.“
„…wie ein Vogel, der fliegt.“
„…wenn ich auf eine lange Treppe mit vielen Stufen hinaufsteige oder auf einen sehr hohen Baum klettere.“

Bezirksevangelist Schlomsky stellte in seinem Mitdienen fest, dass es heute Fragen im Gottesdienst gab, die gar nicht so leicht zu beantworten waren. Vielleicht wusste man aber auch gar keine Antwort.
Er wies die Kinder darauf hin, dass so eine Situation auch in der Schule auftreten wird. Man weiß eben noch nicht alles und kennt schon gar nicht alle Kinder und Lehrer die man da sieht.
Es werden auch Probleme auftauchen, mit denen man gar nicht rechnet. Das ist bei den Erwachsenen übrigens nicht viel anders.
Dennoch, so ermutigte er die Kinder, braucht sich niemand alleine zu fühlen.

Er sagte: „Gott ist da und begleitet euch jeden Tag!“.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Erstklässler jeder eine Schultüte aus dem Vorbereich der Kirche holen, die dort an der Decke und am Treppengeländer aufgehängt waren.
Der Blumenschmuck wurde ebenfalls von den Kindern „geräubert“: Der bestand nämlich nicht nur aus Blumen sondern auch aus vielen süßen Leckereien.

Wir wünschen allen Schulanfängern viel Freude und Spaß in der Schule.